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CARMEN

Theater mit Musik von Georges Bizet

10. Juli - 7. August 2014, 20.30 Uhr
Seeburgpark Kreuzlingen / Konstanz

(genaue Spieltermine s. u. Spieldaten)



AUTOREN 
 

 

Prosper Mérimée (1803 – 1870)


Prosper Mérimée, Sohn gutbürgerlicher Eltern, studierte Rechtswissenschaften, begann früh zu schreiben und verkehrte in den Pariser Künstler- und Literatenkreisen, wo er z.B. Stendhal kennen lernte und Victor Hugo. 1830 bereiste er Spanien, wo er die Familie der späteren Gattin Eugénie des späteren Kaisers Napoléon III. kennenlernte, was ihm zeitlebens von Nutzen sein sollte. (Eugénie schenkte übrigens Schloss Arenenberg dem Kanton Thurgau) Nach der Julirevolution 1830 übernahm Mérimée das Amt des obersten französischen Denkmalschützers. Von seinen Dienstreisen ins Ausland brachte er Geschichten und Reiseberichte mit. Er wurde in die Académie française gewählt und in den Senat. 1845 schrieb Mérimée die Novelle „Carmen“, aus der 1874 Georges Bizet seine Oper destillierte. Ab 1856 durch sein Asthma gesundheitlich angeschlagen, quittierte Mérimée seine Ämter. In seinen letzten Jahren machte er sich verdient als Vermittler der zeitgenössischen russischen Literatur in Frankreich. Die Absetzung seines Protektors Napoléon III am 4. September 1870 überlebte Mérimée nur um wenige Wochen. Er fand auf dem Cimetière du Grand Jas in Cannes seine letzte Ruhestätte.
 

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Komponist
 
 
Georges Bizet (1838 – 1875)


Georges Bizet, 1838 geboren, wurde Bizet mit 10 Jahren Schüler des Pariser Musikkonservatoriums, wo er bei Fromental Halévy studierte, dessen Tochter Geneviève er 1869 heiratete. Im Jahr 1857 gewann er mit der Komposition der einaktigen Operette Le docteur Miracle einen Teil eines von Jacques Offenbach gestifteten Preises. Außerdem gewann er den Rompreis, die Voraussetzung für ein dreijähriges Stipendium in Rom. Dort entfaltete sich sein Talent. Das wohl bekannteste Werk von Bizet, die Oper Carmen (1875), basiert auf der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée aus dem Jahre 1846. Zunächst wurde Carmen vom Publikum nicht gut aufgenommen, erhielt schließlich aber Lob von berühmten Zeitgenossen wie Debussy, Nietzsche, Saint-Saëns und Tschaikowski. Brahms besuchte über zwanzig Aufführungen und sah sie als die beste Oper an, die in Europa seit dem Deutsch-Französischen Krieg aufgeführt wurde. Die Ansichten dieser Komponisten erwiesen sich als prophetisch, da Carmen seitdem eines der populärsten Werke der gesamten Opernliteratur ist. Bizet jedoch konnte den Erfolg von Carmen nicht mehr miterleben. Er starb im Alter von 36 Jahren an einem Herzanfall in Bougival, ungefähr zehn Meilen westlich von Paris. Er wurde auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris begraben. Im Jahr 1875 war Bizet noch kurz vor seinem Tod zum Ritter der Ehrenlegion ernannt worden
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