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Frau Oberst Engel
Memoiren einer Amazone aus Napoleonischer Zeit

Lesung mit Astrid Keller

Erstinszenierung zur 200-Jahr-Feier des Kantons Thurgau „Kultursee”
Fassung und Regie: Leopold Huber

(Dauer ca. 80 Min. ohne Pause)

Rahmenprogramm
"Sprugbrett zur Macht"

Dienstag 10. Juli 2007 um 20.00 Uhr
Frau Oberst Engel
Memoiren einer Amazone aus napoleonischer Zeit.
Lesung mit Astrid Keller
auf Schloss Arenenberg, Salenstein

Kartenreservation
ab jetzt per mail: info@see-burgtheater.ch
ab 4.6.2007: Montag - Freitag 09.00-11.30 Uhr und 14.00 -16.00 Uhr
Tel: 0041(0)71 670 14 00
Fax: 0041(0)71 670 14 01
www.see-burgtheater.ch

Stoff

Als Beitrag zum Jubiläums-Kulturprogramm liest Astrid Keller vom See-Burgtheater aus den eindrücklichen Memoiren von Regula Engel, einer Amazone aus Napoleonischen Zeiten.

In ihrer Lebensbeschreibung führt uns Regula Engel (1761 bis 1853) an der Seite ihres Mannes, eines Schweizer Offiziers in napoleonischen Diensten, durch ganz Europa, an den Fuss der Pyramiden und in die Schlachten von Austerlitz und Waterloo. Hier verliert sie ihren Mann und zwei Söhne und wird selber - in Offizierskleidung - schwer verwundet ins Hospital gebracht. Sie war Mutter von 21 Kindern und schloss ihr bewegtes Leben mit 92 Jahren.

Die Original-Memoiren von Regula Engel umfassen rund dreihundert Seiten. Daraus hat Leopold Huber eine konzentrierte Fassung mit den wichtigsten Lebensstationen geschaffen. Dabei hat er die Grundzüge des Textes und den charakteristischen Sprachstil beibehalten. Die Lesung mit Astrid Keller entführt das Publikum während rund eineinviertel Stunden in das vielseitige Leben dieser vitalen und humorvollen Frau. Interessant sind auch die Betrachtungen zur Napoleonischen Armee, zur Stellung der Schweiz und wie es in den Zeiten der Gründung des Kantons Thurgau zu und hergegangen ist.

Die Lesungen finden in verschiedenen Schlössern der Seeregion statt. Diese Orte bilden den geschichtlichen Rahmen und zugleich einen interessanten Kontrast zur spannenden Lebensgeschichte der Regula Engel.

Astrid Keller
Schauspielausbildung am Max Reinhardt-Seminar in Wien. Engagements am Burgtheater Wien, Stadttheater St.Gallen, Schauspielhaus Zürich, Stadttheater Konstanz, Staatstheater Hannover.
Zahlreiche Hörspiele, Fernseh- und Filmarbeiten.
Mitbegründerin, Co-Leiterin und Schauspielerin des See-Burgtheaters. Den Zuschauern in den Rollen als „Nora”, „widerspenstige Katharina” und „Puck” - in lebhafter Erinnerung.
Mutter von drei Kindern.

www.astrid-keller.com

Pressestimmen „Frau Oberst Engel”

Eine besondere Lesung an besonderen Orten steuert das See-Burgtheater zum „Kultursee” bei. Wie soll man sich eine Frau auf den Schlachtfeldern des napoleonischen Europas vorstellen? Die Schauspielerin Astrid Keller breitete die Lebensgeschichte einer besonderen Frau aus. Packend, meisterlich moduliert liest Astrid Keller, lässt eine praktische, unerschrockene Frau Konturen annehmen. Beugt sich mit blitzenden Augen vor, wenn Frau Oberst Politik kommentiert oder ihre Verwundung bei Waterloo samt Verlust von Mann und Söhnen; lächelt fein, wenn die Amazone ihrem Gatten „so wenig untertänig werden wollte, dass er selbst oftmals nach meiner Pfeife tanzen musste”, trifft genau den spöttischen Ton, wenn Frau Oberst zugibt, schon wieder schwanger zu sein.

Thurgauer Zeitung, 8.9.2003

Eine besondere Lesung an besonderen Orten steuert das See-Burgtheater zum „Kultursee” bei. Wie soll man sich eine Frau auf den Schlachtfeldern des napoleonischen Europas vorstellen? Die Schauspielerin Astrid Keller breitete die Lebensgeschichte einer besonderen Frau aus. Packend, meisterlich moduliert liest Astrid Keller, lässt eine praktische, unerschrockene Frau Konturen annehmen. Beugt sich mit blitzenden Augen vor, wenn Frau Oberst Politik kommentiert oder ihre Verwundung bei Waterloo samt Verlust von Mann und Söhnen; lächelt fein, wenn die Amazone ihrem Gatten „so wenig untertänig werden wollte, dass er selbst oftmals nach meiner Pfeife tanzen musste”, trifft genau den spöttischen Ton, wenn Frau Oberst zugibt, schon wieder schwanger zu sein.

St. Galler Tagblatt, 10.9.2003

Die Zuhörer folgten mit grosser Spannung der von der Schauspielerin Astrid Keller in der Burg des Unterhofs zu Diessenhofen gebotenen Lesung über Frau Oberst Engel. Die grossartige Darbietung wird in allen, die sie gehört und miterlebt haben, noch lange nachwirken.

Schaffhauser Nachrichten, 11.9.2003

Die ausdrucksvolle Lesung im historischen Rathaussaal beeindruckte sowohl durch Astrid Kellers Art der Darbietung als auch durch den Inhalt.

Davoser Zeitung, 30.3.2004

Pressebericht "ZUGERBIETER" vom 11.November 2004 (PDF-Format).