Romeo und Julia auf dem Dorfe

Inhalt
Romeo und Julia auf dem Dorfe ist die bekannteste Erzählung aus dem Novellenzyklus Die Leute von Seldwyla von Gottfried Keller, 1856 veröffentlicht. Der Titel verweist auf Shakespeares Romeo und Julia. Der Autor verlegt dazu den Schauplatz der Liebesgeschichte in seine Gegenwart und in ein Dorf seiner Heimat. Die Novelle wurde mehrmals musikalisch bearbeitet und verfilmt.

Die tüchtigen Bauernfamilien Manz und Marti pflegen eine gute Nachbarschaft, ihre Kinder Vreneli und Sali sind unzertrennlich. Zwischen den Feldern der beiden Familien liegt ein verwilderter Acker, den sie stillschweigend durch das Versetzen der Grenzsteine an sich zu bringen trachten. Der Acker gehört eigentlich dem schwarzen Geiger, dem aber von der Gemeinde das Besitzrecht abgesprochen wird, weil er weder Heimatschein noch Taufschein hat und bei den Heimatlosen verkehrt. Als Manz den Acker ersteigern kann, verlangt er von Marti die Rückgabe des Ackerstückes, das dieser sich angeeignet hatte. Daraus entbrennt eine erbitterte Feindschaft. Trotzdem verlieben sich Vreneli und Sali. Sie versuchen gegen die Feindschaft zu kämpfen, die schliesslich beide Familien ruiniert und die Zukunft der Kinder zerstört. Vreneli und Sali sehen für ihre Liebe nur einen Ausweg…

nach Gottfried Keller
von Leopold Huber
Regie Astrid Keller


Presse

Südkurier
veröffentlicht am 14.7.2015:
Fit für moderne Zeiten

Tagblatt
veröffentlicht am 11.7.2015:
Eine unmögliche Liebe

Arttv.ch
veröffentlicht am 10.7.2015:
Gottfried Kellers Version von Romeo und Julia vor wunderschöner Bodensee-Kulisse! Zum Verlieben!

Schwarzwälder Bote
veröffentlicht am 6.7.2015:
Die Verblendung von Realität und Fiktion

Thurgauerzeitung.ch
veröffentlicht am 20.6.2015:
Liebe hört nicht auf, wenn’s regnet

Suedkurier.de
veröffentlicht am 17.4.2015:
Seeburg-Theater: Eine nicht lebbare Liebe

Thurgauerzeitung.ch
veröffentlicht am 17.4.2015:
Romeo und Julia am See

Südkurier
erschienen am 16.4.2015:
Eine nicht lebbare Liebe