Sommernachtstraum

Inhalt
In der Welt der Betonköpfe herrscht ein unmenschliches Gesetz: Die Väter haben das absolute Verfügungsrecht über ihre Töchter. Hermia soll getötet werden, weil sie Lysander liebt und sich dem von ihrem Vater ausgesuchten Bräutigam Demetrius verweigert. Sie flieht mit Lysander in die Wälder, verfolgt von Demetrius und Helena, die wiederum in Demetrius unglücklich verliebt ist. Im Wald geraten die Liebespaare in eine Auseinandersetzung zwischen dem Elfenkönigspaar Titania und Oberon, und in eine Gruppe von Handwerkern, die ein Laienspiel probieren. Der Poltergeist namens Puck, Unterhund bei Oberon, fährt gleich einem psychedelischen Albtraum zwischen die Personen und entfaltet ein Verwirrspiel, in dem niemand mehr weiss, wer er ist, wen er liebt, ob Mensch ob Tier. Die aufgehende Sonne verscheucht den Traum und Ordnung kehrt wieder ein zwischen den Geschlechtern; dabei bleibt eine leise Wehmut nach den Verrücktheiten des Traumes.

Bühne
Die Zuschauer erleben live den Wechsel der Schauplätze mit. Sie folgen den Schauspielern aus dem Schlosshof, wo die Herrschenden residieren, in den Schlosswald, den Puck in einen psychedelischen Albtraum verwandelt.

Besetzung
Theseus Herrscher: Oscar Sales Bingisser
Hippolyta Amazone: Sandra Moser
Egeus Hermias Vater: Otto Schnelling
Hermia verliebt in Lysander: Katinka Heise
Lysander von Hermia geliebt: Lars Prinz
Demetrius Bewerber um Hermia: Silvio Caha
Helena verliebt in Demitrius: Marianne Thiel
Philostrat Zeremonienmeister: Astrid Keller
Oberon Elfenkönig: Oscar Sales Bingisser
Titania Elfenkönigin: Sandra Moser
Puck Poltergeist: Astrid Keller
Peter Squenz Prolog, Mond: Urs Bosshardt
Niklaus Zettel Pyramus: Andrea Zogg
Franz Flaut Thisbi: Christian Intorp
Tom Schnauz Wand: Otto Schnelling
Max Schnock Löwe: Achim Wehrle
Elfen: Sulamith Begemann, Angelika Dörr, Simone Fasnacht, Maria Greitzke, Sophie Hichert, Iris Hug, Werner Maron

Pressestimmen
Maria Schorpp, Südkurier 27.7.2002
Brigitte Elsner ­Heller, Thurgauer Zeitung, 27.7.2002

  • 2002

     

    von William Shakespeare

     

    Regie und Textfassung: Leopold Huber
    Bühne: J. Markus Heer
    Bühnenbau: kubus-frauenfeld, Arthur Bänninger
    Licht: Marco Scandola
    Kostüme: Gabriela Rudin
    Choreografie: Sonny Walterspiel
    Maske: Diane Bhutia